Was darf Umschulung kosten?

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Taschenrechner, der auf Geldmünzen- und scheinen liegt
Verfasst am 18. September 2018
Geänderte Bedingungen für Weiterbildungsträger

Wie teuer ist eigentlich eine Umschulung?

Der neue Bundes­durch­schnitts­kos­ten­satz ändert die Bedin­gun­gen für Weiter­bil­dungs­trä­ger

Der neue Bundes­durch­schnitts­kos­ten­satz, der die maxi­ma­len Gebüh­ren je Teil­neh­men­den einer Weiter­bil­dungs­maß­nahme defi­niert, ändert die Bedin­gun­gen für alle an der Ausbil­dung bzw. Umschu­lung betei­lig­ten Akteure. Für Weiter­bil­dungs­maß­nah­men in der IT-Bran­che wurde der Stun­den­satz in diesem Sommer von 8,85 Euro auf 8,50 Euro gesenkt.

Die Quali­tät der Ausbil­dung wie im IT-Bildungs­haus …

Umschu­lungs- und Weiter­bil­dungs­ein­rich­tun­gen stel­len ein Ange­bot zur Verfü­gung, das den Inter­es­sen­ten neue Chan­cen auf dem Arbeits­markt eröff­nen soll. Eine Senkung des Stun­den­sat­zes stellt die Einrich­tun­gen mitun­ter vor große Heraus­for­de­run­gen, v.a. dann, wenn sie einen gewis­sen Quali­täts­an­spruch haben. Das IT-Bildungs­haus setzt auf die Unter­rich­tung in fest zusam­men­ge­setz­ten Klas­sen durch perma­nent anwe­sende Trai­ner/innen und die enge Betreu­ung durch die Kolleg/innen. Der Aufbau einer Team­struk­tur in den Klas­sen, gepaart mit persön­li­cher Unter­stüt­zung, unter­schei­det das IT-Bildungs­haus von vielen ande­ren Weiter­bil­dungs­trä­gern, die in ihren E-Lear­ning oder Distance-Lear­ning-Ange­bo­ten weder Team­bil­dung noch Teamer­fah­rung vermit­teln.

Diese Quali­tät bei einem sinken­den Stun­den­satz und gleich­blei­ben­der inten­si­ver Betreu­ung zu halten wird nicht trivial. Wer in eine quali­ta­tiv gerin­gere Ausbil­dung vermit­telt wird, hat schlech­tere Chan­cen auf eine Vermitt­lung im Arbeits­markt, was zu Rück­fäl­len in die Arbeits­lo­sig­keit führen kann und schlus­s­end­lich stei­gende Ausbil­dungs­kos­ten pro Kunde für die Arbeit­s­agen­tu­ren zur Folge hat.

Bildung zahlt in die Zukunft eines Landes ein. Wenn der primäre und sekun­däre Sektor in der Wirt­schaft eine immer gerin­gere Rolle spie­len, einfa­che Arbei­ten durch Robo­ter und künst­li­che Intel­li­genz erle­digt werden können und die Stel­lung von Fach­a­r­bei­ter/innen unter Druck gerät, braucht eine Gesell­schaft ein hohes Maß an hervor­ra­gend ausge­bil­de­ten Fach­kräf­ten, vor allem in den Zukunfts­fel­dern der Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie.

… soll auch zukünf­tig gesi­chert sein

Weiter­bil­dungs­ein­rich­tun­gen wie das IT-Bildungs­haus, die sich einer hohen Quali­tät verschrei­ben, versor­gen den Arbeits­markt jedes Jahr mit Dutzen­den sehr gut quali­fi­zier­ten Infor­ma­ti­ker/innen. Diese Quali­tät wird gehal­ten durch gute Bezah­lung der besten Trai­ner/innen und eine engma­schige Betreu­ung, damit die Teil­neh­men­den z. B. die besten Prak­ti­kums­plätze ange­bo­ten bekom­men. Eine quali­fi­zierte Umschu­lung kostet Geld, Zeit und viel Erfah­rung. Eine Reduk­tion des Stun­den­sat­zes bedeu­tet für die Weiter­bil­dungs- und Umschu­lungs­ein­rich­tun­gen eine große Heraus­for­de­rung, gleich­wohl wir das Instru­ment des Bundes­durch­schnitts­kos­ten­sat­zes als Beitrag zur Trans­pa­renz, Quali­tät und Chan­cen­gleich­heit auf dem Ausbil­dungs­markt aner­ken­nen.

Die Teil­neh­men­den des IT-Bildungs­hau­ses werden die Auswir­kun­gen der aktu­el­len Verän­de­rung weder an der Ausstat­tung der Räume oder an der Betreu­ung und erst recht nicht an der Leis­tung unse­rer Trai­ner/innen zu spüren bekom­men. Weiter­hin werden wir die Teil­neh­men­den eng betreuen, berufs­be­zo­gene Förder­un­ter­richt wie z.B. Deutsch­un­ter­richt für Migrant/innen, und auch sozi­al­päd­ago­gi­sche Betreu­ung anbie­ten. Das IT-Bildungs­haus der HEC wird seinen Umschü­ler/innen eine hoch­wer­tige Ausbil­dung zugu­te­kom­men lassen, die ihnen die Chance auf dem IT-Arbeits­markt eröff­net, die ihren Möglich­kei­ten und Fähig­kei­ten entspricht.