Start der Praktika und Beginn der neuen Umschulungen

Blog
Foyer team neusta
Verfasst am 18. September 2019
Alter Jahrgang geht ins Praktikum

IT-Bildungshaus begrüßt neue Umschüler*innen

Die neuen Klas­sen

Zum ersten Mal haben zwei Klas­sen im IT-Bildungs­haus paral­lel den Unter­richt begon­nen: die Fach­in­for­ma­ti­ker/innen Voll­zeit am 01. Juli und Teil­zeit am 19. August. Wie zu erwar­ten war, sind die Lebens­läufe unse­rer Umschü­ler und die Beweg­gründe für die Umschu­lung in der IT so unter­schied­lich, wie man sie sich nur vorstel­len kann. Und das gilt genau so für die Umschu­lung in Teil­zeit, die wir eigent­lich für die Ziel­gruppe allein­er­zie­hen­der Frauen und Männer oder Rück­keh­rende aus Fami­li­en­zeit ins Leben geru­fen haben. Dass wir da zu kurz gedacht hatten und nun eine Mischung aus Männern und Frauen verschie­de­nen Alters, Nati­o­na­li­tät und Vorge­schichte haben, freut uns sehr. Es zeigt, dass wir mit der Einrich­tung des neuen Ange­bo­tes einen brei­ten Bedarf decken können.

Nied­rig­schwel­lig in die IT

Unser Ziel ist es, Menschen in allen Lebens­si­tua­ti­o­nen, die mit mathe­ma­ti­schen und tech­ni­schen Themen gut umge­hen können, den Zugang zu einem IT-Beruf zu ermög­li­chen. In der Teil­zeit­klasse sind noch drei Plätze frei, aller­dings müsste man mitt­ler­weile IT-Vorkennt­nisse haben, um den Einstieg noch gut zu schaf­fen. Die Voll­zeit­klasse ist – voll.

Prak­ti­kum

Unsere Umschü­ler/innen, die Anfang August ins Prak­ti­kum gegan­gen sind, bekom­men dieser Tage ihren ersten Besuch der Betreuer/innen aus dem IT-Bildungs­haus. Sie werden zusam­men mit den coachen­den Mita­r­bei­ten­den vor Ort die Situa­tion bespre­chen. Ziel ist es, erstens heraus­zu­fin­den, ob sich der/die Prak­ti­kant/in dort wohl fühlt und gut einge­bun­den wird und zwei­tens, ob sich ein Thema für das Prak­ti­kums­pro­jekt abzeich­net. Denn dieses Projekt ist obli­ga­to­risch für den IHK-Abschluss.

Test­ge­trie­be­nes Pair­pro­gram­ming in Rando­ris (Schlei­fen) im Coding Dojo (Trai­nings­raum)

Die HEC hat sechs Prak­ti­kant/innen ange­nom­mene, die in den ersten Prak­ti­kums­wo­chen räum­lich neben­ein­an­der arbei­ten, um mit- und vonein­an­der zu lernen. Die Coaches stel­len Aufga­ben und geben Tipps, damit die Theo­rie aufge­frischt und in die Praxis umge­setzt werden kann. Ein proba­tes Mittel, um das Program­mie­ren zu profes­si­o­na­li­sie­ren, sind Katas (wieder­holte Übun­gen für eine Stunde pro Woche). In so genann­ten Rando­ris hat die Prak­ti­kan­ten­gruppe paar­weise diesel­ben Codes immer wieder einge­setzt und dadurch verin­ner­licht. So prägen sich Abläufe ein und man lernt neben­bei Kompe­tenz an der Tasta­tur (bspw. Short­cuts) und in der Program­mier­um­ge­bung.

Gut vorbe­rei­tet begin­nen sie jetzt die gedank­li­che Ausein­an­der­set­zung mit ihren Projek­ten und den ersten Entwick­lungs­schrit­ten. Aber einmal in der Woche geht’s ins Dojo.