Pilotprojekt "Agiles Lernen"

Planungen an der Wand mithilfe von Zetteln.

Verfasst am 19. Dezember 2023

Trainer*innen qualifizieren

„New Work braucht New Lear­ning“, sagt Unter­neh­mens­coach Fran­ziska Rich­ter, die im Auftrag der RKW Service­stelle „Digi­tal am Arbeits­platz“ das „agile Lernen“ in Unter­neh­men bringt. Auch das IT-Bildungs­haus nimmt an diesem Pilot­pro­jekt teil, das eine koope­ra­tive und parti­zi­pa­tive Lern­kul­tur fördern will. Das Projekt wird vom Bundes­mi­nis­te­rium für Arbeit und Sozi­a­les und der Sena­to­rin für Wirt­schaft, Häfen und Trans­for­ma­tion geför­dert.

Warum ist „agiles Lernen“ so wichtig?

Unsere Arbeits­welt verän­dert sich immer schnel­ler, wird komple­xer und unüber­sicht­li­cher. Neue und flexi­blere Arbeits­pro­zesse sind gefragt. Ursprüng­lich aus der Soft­ware-Bereich kommend, ist das soge­nannte „agile Arbei­ten“ daher in Unter­neh­men jeder Bran­che nahezu unver­zicht­bar. Was sich im Berufs­all­tag vorteil­haft auswirkt, ist auch in der Aus- und Weiter­bil­dung auf jeden Fall einen Versuch wert. Gesagt, getan. „Wir beschäf­ti­gen uns schon länger mit dem „agi­len Lernen“ und ande­ren Metho­den der Wissens­ver­mitt­lung – bisher eher im Bereich der Umschu­lung“, erklärt Jan Meyer, Ansprech­part­ner für Weiter­bil­dung im IT-Bildungs­haus. „Im Ange­bot eines geför­der­ten Pilot­pro­jek­tes zum „agi­len Lernen“ sehen wir eine will­kom­mene Chance, dieses wert­volle Tool mit profes­si­o­nel­ler Unter­stüt­zung jetzt auch in unsere Weiter­bil­dung zu inte­grie­ren.

Wissen modern erarbeiten

Besprechung im IT-Bildungshaus Team b

Wie errei­chen wir das Lern­ziel? Wie struk­tu­rie­ren wir unser Thema? Wie beim Agilen Arbei­ten auch, geht es u.a. um die Auftei­lung in kleine Schritte: das Wissen wird in kurzen, struk­tu­rier­ten Lern­pro­zes­sen erar­bei­tet, unter­stützt durch konti­nu­ier­li­che Feed­back-Runden von Betreu­en­den - indi­vi­du­ell und beda­rf­s­o­ri­en­tiert. Die Lernen­den stehen im Zentrum, sie sind für die Entwick­lung einer neuen Lern­kul­tur entschei­dend. In klei­nen Teams erar­bei­ten sie sich die benö­tig­ten Inhalte selbst­or­ga­ni­siert und eigen­ver­ant­wort­lich, gemein­sam und koope­ra­tiv. So kann jeder seine Poten­zi­ale voll entfal­ten, sich einbrin­gen und die ande­ren inspi­rie­ren. Das lässt erfolg­ver­spre­chende Ergeb­nisse erwar­ten.

Immer besser werden!

Ganz im Sinne des selbst­be­stimm­ten Lernens, hat sich das IT-Bildungs­haus ein span­nen­des Thema für sein Lern-Expe­ri­men­tes ausge­wählt: Als Trei­­ber für zukunfts­­o­ri­en­tierte Projekte und als nächs­ter Schritt in der Digi­ta­­li­­sie­rung ­steht die künst­­li­che Intel­­li­­genz (KI) beim Lern-Expe­ri­ment im Mittel­punkt. Drei kleine Lern­grup­pen mit jeweils vier bis fünf Mita­r­bei­ten­den star­ten gleich zu Beginn des neuen Jahres im Januar 2024 durch. Ein bis zwei Mal pro Woche widmen sie sich unge­fähr ein bis zwei Stun­den ihren selbst­ge­wähl­ten Lernthe­men rund um KI - Trai­ner*in­nen und Dozent*in­nen des IT-Bildungs­hau­ses aber auch andere Mita­r­bei­ter*in­nen der neusta family. „Als Multi­pli­ka­tor*in­nen können sie ihr Wissen und ihre Erfah­run­gen anschlie­ßend in unsere Umschu­lung zum/r Fach­in­for­ma­ti­ke­rin für Anwen­dungs­ent­wick­lung und in die Weiter­bil­dungs­se­mi­nare einflie­ßen lassen“, freut sich Jan Meyer. „Wir sind alle schon sehr gespannt.“

Apropòs "Immer besser werden": Du möch­test Dich über Ange­bote des IT-Bildungs­hau­ses infor­mie­ren? 

Umschu­lung

Weiter­bil­dung