Gut vernetzt in der Corona-Krise

Blog
Verfasst am 14. Mai 2020
Lösungorientiert vernetzt

Wie sich das IT-Bildungshaus mit dem VaDiB austauscht

Wir sind in dieser Zeit der unge­wis­sen Regeln nicht allein, sondern werden gut unter­stützt von unse­rem Netz­werk. Der VaDiB hilft uns weiter.

Corona hin, Corona her: Bildung muss weiter­hin möglich sein. Beson­ders große Auswir­kun­gen hat das Virus in der Erwach­se­nen­bil­dung, denn geeig­nete Alter­na­ti­ven zum persön­li­chen und prak­ti­schen Unter­richt sind in manchen Umschu­lungs­be­ru­fen nicht leicht zu finden. Wie kann ein Koch oder eine Tisch­le­rin in der Umschu­lung vom zuhause aus lernen? Hinter einer Umschu­lung steht meis­tens ein Kosten­trä­ger, der selbst­ver­ständ­lich daran inter­es­siert ist, den Teil­neh­men­den zu einem Abschluss und damit letzt­end­lich zu einem Arbeits­platz zu verhel­fen. Letzt­end­lich stel­len Jobcen­ter, Arbeit­s­agen­tu­ren und Renten­trä­ger dafür viel Geld zur Verfü­gung. Also sind schnelle Lösun­gen gefragt.

Hilfe kommt in dieser Situa­tion von den Bran­chen­netz­wer­ken, wie dem VaDiB e. V (Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen). Seit 2018 ist das IT-Bildungshaus hier Mitglied. Er setzt sich, unter anderem, für die Vernetzung, Weiterentwicklung und Erhaltung von Weiterbildungsangeboten ein. Mit dem VaDiB sind Wiebke Gercken und Jan Meyer aus dem IT-Bildungshaus im persönlichen und telefonischen Austausch über die neusten Beschlüsse, Maßnahmen und Lösungen, wenn es um den Bereich Bildung während der Corona-Krise geht.

Was sich Wiebke sonst aus unter­schied­li­chen Quel­len zusam­men­tra­gen müsste, liefert der VaDiB schnell und rele­vant in den Zusam­men­fas­sun­gen bspw. der neues­ten, zu stel­len­den Anträge, zu erbrin­gen­den Nach­wei­sen und einzu­hal­ten­den Aufla­gen für den Präsenz­un­ter­richt. Und in Form von Antwor­ten auf FAQs.

Der VaDiB hat zurzeit 42 Mitglie­der. Ihm beizu­tre­ten ist dabei an Regeln und die Voraus­set­zung geknüpft, dass der Bildungs­trä­ger seit mindes­tens 2 Jahren am Markt ist und von zwei Mitglieds­un­ter­neh­men empfoh­len wird. Wir sind froh, dass wir jetzt hier vernetzt sind.

Eine andere Art von Vernet­zung ist die im Landesausschuss für Weiterbildung bei der Senatorin für Kinder und Bildung. Jan Meyer ist hier seit einer Woche zum stellvertretenden Mitglied gewählt. Der Landesausschuss berät Behörden und Einrichtungen in allen Grundsatzangelegenheiten der Weiterbildung. Insbesondere zur Koordinierung des Weiterbildungsangebotes und dessen Qualitätssicherung sowie zur Formulierung von Anerkennungskriterien und der Errichtung neuer Einrichtungen. Durch die Teilnahme in diesem Gremium ist es möglich, direkte Informationen zu bekommen, Erfahrungen aus dem eigenen Alltag einzubringen und möglicherweise Zukunft der Weiterbildung mit zu gestalten.